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Nichts als Probleme - diesmal (vermutlich) Vergaser...
13.04.2019, 18:50
Beitrag #1
Nichts als Probleme - diesmal (vermutlich) Vergaser...
Grüß Euch,

wie schon öfter geschrieben, bin ich ja bei meiner neuen 11er D BJ 94 dabei seit Januar alle Wartungsarbeiten zu machen und das ein oder andere zu verschönern.

In diesem Zuge hatte ich ja vor knapp zwei Montagen den Vergaser zur Reinigung eingeschickt. Hier der Originaltext - als ich fragte, ob der Vergaser vor der Reinigung zerlegt und ggf Teile erneuert wurden:

" Habe an deinem Vergaser alle Dichtungen und O-ringe erneuert und die Nadelventile. Die Düsen waren ok, nur 2 anebendüsen habe ich erneuert. Die dichtmasse war hauptsächlich oben, aber so ausgehärtet dass ich sie nur mit dem skalpell teilweise entfernt habe. Aber natürlich wurde er schon komplett demontiert worden."

Nun habe ich den Vergaser heute eingebaut und wollte ihn synchroniseren. Ergebnis, sprang recht schnell an, lief gut an, als er jedoch warm wurde - auf einmal nur noch auf 2-3 Töpfen - kann ich nicht mehr genau sagen. Symptome - Leerlauf geht teils deutlich hoch im Warmzustand. Wenn ich an den Einstellschrauben zum Syncronisieren drehe, ändert sich am Messgerät gar nichts - nur die Drehzahl geht rauf oder runter...

Weiter - wenn ich den Ansaugstutzen von Z1 verschliesse, stirbt der Motor ab. Bei 2-3 gibt's keine Änderung im Lauf - oder Drehzahl. Habe dementsprechend einmal ein Flowmeter auf die Ansaugstutzen gedrückt. Im Leerlauf nur Anzeige bei Z1 - bei Z2-4 kein Ausschlag. Nur bei Gasgeben gehen die Werte auch bei denen rauf - allerdings um max 1/3 der Werte von Z1. Also müssten die hier irgenwo anders Luft ziehen - denke ich. Vergaser ist definitiv fest am Zylinderopf verschraubt. Habe vorher auch die Ventile eingestellt. Wenn dann wurden kleinere Verbaut, da das Spiel zu gering war. Also selbst wenn ich hier was falsches gemacht hätte - wäre das Spiel ja grösser als vorher, was meines Erachtens keinen Einfluss auf die Kompression haben dürfte. Und sonst - lief vor dem Ventileeinstellen und Vergaser Demontage auch einwandfrei.

Ich meine, Z2 und Z3 laufen gar nicht - wenn ich den Stecker von der Kerze abziehe gibt's keine Veränderung der Drehzahl. Wenn ich den Z4 abziehe, geht die Drehzahl zumindest leicht runter. Wenn ich Z1 abziehe geht der Motor aus...

Aktuell habe ich keine Idee mehr, woran das liegen könnte. Wie gesagt - vorher ging das Teil ja auch - gibt es rigend jemanden Nähe München oder Landsberg a. Lech, der Ahnung hat und sich die Sache vor Ort ansehen kann. Habe auch keinen Hänger und die Kiste läuft ja nicht - und direkt zum Kawa Händler....
Naja, habe mir ja die D zugelegt, da man hier ein gutes Bike für nicht viel Geld bekommt....

Ich möchte auch nichts geschenkt, damit wir uns richtig verstehen. Wenn wir das hier mittels möglicher Ideen lösen könnten wäre das natürlich super, wobei Ferndiagnose idR eben nicht so einfach ist.

Bis dato hat mir das Forum hier schon ungemein geholfen, da bin ich eh dankbar bis über beide Ohren....

Vom Vergaser selbst verstehe ich nichts - daher hatte ich ihn ja zum Reinigen weg gegeben und habe hier nichts selber gemacht.
Oder sollte ich den nochmals zum checken weggeben, bzw wer oder was käme hier in Frage.

Ihr seht schon - bin in diesem Fall echt am Verzweifeln und habe an dieser Stele keine Ahnung mehr, was ich machen soll.

Anbei noch ein Bild von der Synchronuhr - quasie neuwertig - hatte ich mir ca vor 20 Jahre zugelegt...lachtot

Ansonsten war ich mir nicht so sicher - aber es gibt ja nur drei Schrauben zum Einstellen, die links, rechts und mittig sitzend von oben zu erkennen sind, zwischen Vergaser und Motor...

Danke Euch schon einmal für evlt Tipps.

   

Mampfis, registriertes Mitglied von Forum der ZX-ZZR-GTR-IG seit 5.1.19.
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13.04.2019, 20:00
Beitrag #2
RE: Nichts als Probleme - diesmal (vermutlich) Vergaser...
Also deiner Beschreibung nach zu urteilen, hast du auf Z 2 und 3 null Verbrennung. Z 4 ist scheinbar anwesend, aber nicht richtig synchronisiert. Ich würde wahrscheinlich erstmal schauen, ob überhaupt und auch kontinuierlich Zündfunke an Kerze 2 und 3 anliegt. Wenn das funktioniert, gibt es eigentlich nur zwei Ursachen, dass die Zylinder nicht oder nicht kontinuierlich laufen, entweder kein oder zuviel Sprit. Wenn du den Lufi demontiert hast, kannst du ja die Vakuumkolben im Vergaser per Hand nach oben schieben. Sitzen die Membranen richtig sollten Diese sehr gleichmäßig mit einem saugenden Geräusch hoch zu schieben gehen und dann ebenso gleichmäßig wieder zurückfahren. Somit wäre sichergestellt, dass nicht nur die Membranen richtig im Vergaser sitzen sondern auch die Membrandüse vorhanden und richtig montiert ist. Um die Synchroneinstellung im eingebauten Zustand grob zu prüfen, brauchst du nur mal den Spalt der einzelnen Drosselklappen im Vergaser zu vergleichen. Die müsstest du sehen, wenn du die Membranschieber (Vakuumkolben) nach oben bewegt hast. Die Klappen sollten, wenn du am Gas drehst, gleichmäßig öffnen und schließen. Links sind für Gäste , nicht aktivierte Accounts sowie Nullposter unsichtbar. Bitte registriere Dich erst als Mitglied im Forum, aktiviere Deinen Account oder schreibe Deinen ersten Beitrag. Klick hier zum registrieren, oder hier um den den Aktivierungscode erneut zu erhalten. noch ein Videolink zum besseren Verständnis...
Erst wenn dass alles soweit in Ordnung ist, würde ich den Vergaser doch nochmal runterbauen und alle Dichtungen und Düsen kontrollieren.
Vielleicht kannst du erstmal ein Feedback geben, ob bisher soweit alles passt wie beschrieben...

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13.04.2019, 22:24
Beitrag #3
RE: Nichts als Probleme - diesmal (vermutlich) Vergaser...
Grüss Dich,
also, Zündfunke ist bei allen Zündkerzen vorhanden. Hatte auch alle vier gegen Iridiumkerzen getauscht.
Gleichwohl hatte ich die Deckel der Vergaser 2 und 3 mal demontiert. Die Membran sah jeweils gut aus.
An die Schieber komme ich ran, das teste ich heute noch..
Ich hatte auch schon mal in die Ansaugstutzen der Vergaser reingeschaut und den Gasgriff betätigt. Da sahen die Klappen gut aus.
Haben sich, soweit ich sagen kann, gleichmäßig bewegt. Es sah jedoch so aus, als wenn an der Unterkante der rechten Klappe, sprich Z4, Sprit unten stand, Hier hat sich beim Öffnen der Klappe sowas wie eine Blase unten gebildet...

Wenn das alles gut ist, habe ich das Problem, dass ich mich eben mit dem Aufbau und den Düsen vom Vergaser eben gar nicht auskenne. Ich wüsste gar nicht, was ich hier überprüfen sollte.
Frage mich auch immer noch, warum bei Z2-4 am Ansaugstutzen keine Frischluft angesagt wird und eben nur beim Gasgeben Unterdruck am Stützen zu messen ist.

OK, melde mich wieder, wenn ich den Weg der Schieber kontrolliert habe.
Danke Dir für die Mühe.

Mampfis, registriertes Mitglied von Forum der ZX-ZZR-GTR-IG seit 5.1.19.
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13.04.2019, 22:30
Beitrag #4
RE: Nichts als Probleme - diesmal (vermutlich) Vergaser...
Mach mal die Klemmschrauben von den Unterdruckuhren weiter auf, kann mir
gar nicht vorstellen warum da kein unterdruck da sein sollte !
wobei auch die HG-uhren na ja ! nach meiner erfahrung sch.... sind !

motofr39,
zxt40e 13er
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13.04.2019, 22:47
Beitrag #5
RE: Nichts als Probleme - diesmal (vermutlich) Vergaser...
OK, allen Protesten meiner Frau zum Trotz, war ich eben gleich in der Garage. Benzinrückstände bei der Klappe von Z4 waren nicht mehr zu sehen.
Bis auf Schieber 2 ließen sich alle gleichmäßig nach oben schieben und fielen langsam mit leicht schlürfendem Geräusch runter. Bei Z2 war beim hochschieben ein faltiges Geräusch der Membran zu hören auch gab's bei den letzten ca 15 mm einen leichten Widerstand. Habe daraufhin den Deckel nochmals geöffnet und nochmals probiert. Alles gleichmäßig ohne Geräusch. Nach Neumontage Deckel, alles gut. Ich denke aber, dass das nicht das Problem war, sondern dass der Deckel nach dem ersten Mal öffnen, hatte ich ja vorher geschrieben, nicht sauber aufgesetzt wurde, vor dem verschrauben. Direkt vor dem Deckel ist die Rückholfeder vom Choke montiert. Der Deckel muss hier vor dem Aufsetzen zuerst sauber unter die Feder geschoben und dann auf die Membran gesetzt werden. Ist mir nämlich auch eben beim ersten Versuch der Neumontage nicht gelungen. Dann aber beim 2. Mal alles ok. Schieber gleitet gleichmäßig hoch und schlürfend wieder runter.

Und nun?

Mampfis, registriertes Mitglied von Forum der ZX-ZZR-GTR-IG seit 5.1.19.
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13.04.2019, 23:14
Beitrag #6
RE: Nichts als Probleme - diesmal (vermutlich) Vergaser...
Ich meinte nicht den Unterdruck an den Anschlüssen der Unterdruckuhren. Du siehst ja auf dem Bild, dass die reagieren, bzw Druck anzeigen.
Ich meinte auf der Eingangsseite an den Ansaugstutzen, auf die die Airbox des RAM Air gesetzt wird.
Hier habe ich auf die Stutzen ein Flowmeter gesetzt und das hat eben im
Leerlauf Leerlauf nur auf dem Stützen von Z1 Unterdruck angezeigt. Auf Z2 - Z4 kann man die angesagte Luft, sprich Unterdruck, nur bei deutlichem Gas eben messen. Entweder wird hier gar kein Unterdruck erzeugt oder irgendwo deutlich Nebenluft gezogen, vermute ich...

Mampfis, registriertes Mitglied von Forum der ZX-ZZR-GTR-IG seit 5.1.19.
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14.04.2019, 00:19
Beitrag #7
RE: Nichts als Probleme - diesmal (vermutlich) Vergaser...
(13.04.2019 22:24)Mampfis schrieb: Links sind für Gäste , nicht aktivierte Accounts sowie Nullposter unsichtbar. Bitte registriere Dich erst als Mitglied im Forum, aktiviere Deinen Account oder schreibe Deinen ersten Beitrag. Klick hier zum registrieren, oder hier um den den Aktivierungscode erneut zu erhalten."Grüss Dich,
also, Zündfunke ist bei allen Zündkerzen vorhanden. Hatte auch alle vier gegen Iridiumkerzen getauscht.
Gleichwohl hatte ich die Deckel der Vergaser 2 und 3 mal demontiert. Die Membran sah jeweils gut aus."
Vorsicht. Beim Öffnen der Deckel. Die Membran muss mit ihrem Gummirand in der Nut des Vergasers sitzen und in der kleinen Membranöse sitzt eine noch kleinere Messingdüse, die ist wichtig für den Ausgleich des Unterdrucks!!

"An die Schieber komme ich ran, das teste ich heute noch..
Ich hatte auch schon mal in die Ansaugstutzen der Vergaser reingeschaut und den Gasgriff betätigt. Da sahen die Klappen gut aus.
Haben sich, soweit ich sagen kann, gleichmäßig bewegt. Es sah jedoch so aus, als wenn an der Unterkante der rechten Klappe, sprich Z4, Sprit unten stand, Hier hat sich beim Öffnen der Klappe sowas wie eine Blase unten gebildet... "

Der überschüssige Sprit ist jetzt nicht so verwunderlich, wenn da einiges nicht so läuft wie es soll, könnte aber auch auf einen falschen Schwimmerstand oder klemmenden Schwimmer hinweisen.

"Wenn das alles gut ist, habe ich das Problem, dass ich mich eben mit dem Aufbau und den Düsen vom Vergaser eben gar nicht auskenne. Ich wüsste gar nicht, was ich hier überprüfen sollte.
Frage mich auch immer noch, warum bei Z2-4 am Ansaugstutzen keine Frischluft angesagt wird und eben nur beim Gasgeben Unterdruck am Stützen zu messen ist."

Den richtigen Unterdruck verteilst du erst beim Synchronisieren auf alle Vergaser. Wenn du Gas gibst erhöht er sich, deshalb siehst du dann auch an den anderen Vergasern was auf dem Flowmeter. Natürlich könnte das auch ein erster Hinweis darauf sein, dass der Vergaser Falschluft zieht, aber soweit würde ich jetzt erstmal nicht gehen.

"OK, melde mich wieder, wenn ich den Weg der Schieber kontrolliert habe.
Danke Dir für die Mühe."

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14.04.2019, 01:06
Beitrag #8
RE: Nichts als Probleme - diesmal (vermutlich) Vergaser...
OK, das mit der Messingdüse und Memranöse verstehe ich nicht so ganz. Schaue mir das morgen nochmal an.

Auf jeden Fall ist kein Teil übrig geblieben...

Wenn da aber auch alles in Ordnung ist, was dann?

Mampfis, registriertes Mitglied von Forum der ZX-ZZR-GTR-IG seit 5.1.19.
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14.04.2019, 01:45
Beitrag #9
RE: Nichts als Probleme - diesmal (vermutlich) Vergaser...
(14.04.2019 01:06)Mampfis schrieb: Links sind für Gäste , nicht aktivierte Accounts sowie Nullposter unsichtbar. Bitte registriere Dich erst als Mitglied im Forum, aktiviere Deinen Account oder schreibe Deinen ersten Beitrag. Klick hier zum registrieren, oder hier um den den Aktivierungscode erneut zu erhalten.OK, das mit der Messingdüse und Memranöse verstehe ich nicht so ganz. Schaue mir das morgen nochmal an.

Auf jeden Fall ist kein Teil übrig geblieben...

Wenn da aber auch alles in Ordnung ist, was dann?

Wenn die Vakuumkolben alle gleichmäßig zurücklaufen mit diesem Sauggeräusch, dann brauchst du nicht nachschauen. Dann sitzen die Membranen richtig und die Messingdüse ist auch drin.

Für weitere Schritte wäre es noch hilfreich zu wissen, ob dein Möpi vor der Vergaserüberholung bereits mal gelaufen ist und ob da noch alle Zylinder im Rennen waren?

Hast du den Choke gezogen als er nach dem Einbau jetzt beim Starten zuerst noch gut lief?

Sind die Vergaserbefestigungsschellen richtig fest bei allen vier Vergasern angezogen?

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14.04.2019, 02:27
Beitrag #10
RE: Nichts als Probleme - diesmal (vermutlich) Vergaser...
Yep, ist davor fehlerfrei gelaufen.
Choke hatte ich gezogen, als ich wieder anlaufenlassen habe.
Ich müsste mich schon sehr irren, meine aber, dass sie dann zuerst gut lief und dann beim warmlaufen obige Probleme aufgetreten sind.
Als sie dann warm war, ging auf jeden Fall so richtig los mit 3 Töpfen usw, wie oben geschrieben.
Ich werde den Motor morgen nochmal kurz anwerfen und schaue, was im Kaltzistand geht.
Zur Not werde ich den Vergaser meiner Tina ZZR 1100 D, BJ 93 aus und in die hier einbauen. Ursprünglich dachte ich auch, dass bei der der Vergaser verstopft war, da sie nur noch auf 3 Töpfen lief. Jetzt habe ich aber festgestellt, dass ein Unterdruckschlauch vom Scott oiler, der am Vergaser angesteckt war, eingerissen ist (das war wohl auch der Grund, warum sich der Inhalt des Öltanks der Kettenschmierung während einer Tour komplett übers Ritzel entleert hat..)
Und als ich heute zu Testzwecken eine Zündkerze aus dem alten bike geschraubt habe, hatte ich nur einen Teil in der Hand. Der unter, äußere Teil mit Gewinde steckt immer noch im Zündkerzenschacht. Daher hege ich die Hoffnung, dass der Vergaser von der Tina also doch in Ordnung ist.
Allerdings ist mir aufgefallen, dass, obwohl zwischen beiden Mopped nur ein Jahr liegt, der Anschluss vom Benzinschlauch unterschiedlich ist. Bei der alten 93er geht ein Schlauch von der Benzinpumpe von unten in den Vergaser. Bei der neuen 94er geht der Schlauch in einen Verteiler, sprich in ein Querteil und von diesem dann zwei Schläuche in den Vergaser. Denke aber, dass ich das anpassen kann. Was halt nervt, dass ich hier dann auch wieder die recht Schaltereinheit demontieren und die Bowdenzüge aushängen muss, sonst kann ich den Vergaser ja nicht komplett ausbauen...

Vergaser Schellen sind übrigens auch richtig fest.

Gut, es hängen noch ein paar Schläuche offen, bzw loose herum aber das geht ja nicht anders. Ei ca zwei cm dicker Schlauch kommt von Richtung Benzinpumpe und geht ja normalerweise von unten indie Airbox. Ein gleich dicker kommt von vorne mitte vom Zylinderdeckel, ich glaube das war Abgasreinigung, bin mir aber nicht sicher. Auf jeden Fall ist hier auch unten an der Airbox ein Anschluss, rechte Seite. Aber, wie gesagt, zum Vergaser einstellen muss ja die Box runter, also die Schläuche ja auch...

In zwei Wochen haben wir hier Motorrad Segnung, bis dahin wollte ich eigentlich spätestens fertig sein...
Warum kann nicht nur einmal etwas schnell und fehlerfrei laufen - und wenn nur aus Zufall ...,??

Mampfis, registriertes Mitglied von Forum der ZX-ZZR-GTR-IG seit 5.1.19.
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14.04.2019, 11:50
Beitrag #11
RE: Nichts als Probleme - diesmal (vermutlich) Vergaser...
Alsi, Ist-Stand: Anlässen mit Choke, läuft sofort nur auf max 3 Zylindern..

Mampfis, registriertes Mitglied von Forum der ZX-ZZR-GTR-IG seit 5.1.19.
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14.04.2019, 12:28
Beitrag #12
RE: Nichts als Probleme - diesmal (vermutlich) Vergaser...
Wenn ich das hier so mit lese und Deinem ersten Beitrag entnehme, hast Du keine Veränderung beim Abziehen von Zyl. 2 + 3.

Für diese beiden ist eine Zündspule verantwortlich.

Hier würde ich mal die Kontakte bis zur Kerze überprüfen, vielleicht ist etwas lose, korrodiert etc. so das bei der Wärmeausdehnung evtl. nicht mehr genug Kontakt besteht.



Meine mag übrigens keine Iridium Kerzen, mit den normalen läuft sie super.
Hatte im warmen zustand auch immer im Standgas Probleme.

Broti, registriertes Mitglied von Forum der ZX-ZZR-GTR-IG seit 17.3.18.
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14.04.2019, 13:05
Beitrag #13
RE: Nichts als Probleme - diesmal (vermutlich) Vergaser...
Den gleichen Gedanken hatte ich auch schon !
aber in Beitrag 3 schreibt Er Zündfunken auf allen Zylindern vorhanden ?
Ostern kommt und die Kiste läuft nicht motz

motofr39,
zxt40e 13er
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14.04.2019, 17:28
Beitrag #14
RE: Nichts als Probleme - diesmal (vermutlich) Vergaser...
Stimmt. Habe alle Kerzen im ausgedehnten Zustand getestet. Zündfunke war bei allen vier Kerzen vorhanden. Das, weil ich auch schon die Zündspule im Verdacht hatte. Aber leider, hier alles gut...

Mampfis, registriertes Mitglied von Forum der ZX-ZZR-GTR-IG seit 5.1.19.
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14.04.2019, 17:42
Beitrag #15
RE: Nichts als Probleme - diesmal (vermutlich) Vergaser...
(14.04.2019 17:28)Mampfis schrieb: Links sind für Gäste , nicht aktivierte Accounts sowie Nullposter unsichtbar. Bitte registriere Dich erst als Mitglied im Forum, aktiviere Deinen Account oder schreibe Deinen ersten Beitrag. Klick hier zum registrieren, oder hier um den den Aktivierungscode erneut zu erhalten.Stimmt. Habe alle Kerzen im ausgedehnten Zustand getestet. Zündfunke war bei allen vier Kerzen vorhanden. Das, weil ich auch schon die Zündspule im Verdacht hatte. Aber leider, hier alles gut...

Muß nicht viel heißen. Eingabaut herrschen ganz andere Verhältnisse, und wenn der Funke dann zu schwach ist...
Tausch doch mal die Zündspulen - wenn dann 1 und 4 nicht laufen hast Du den Fehler.
Die Kabel (schwarz links 1+4, grün rechts 2+3, rot an beide) hast Du ja richtig angeschlossen?
Mit einem Multimeter kannst Du die Spulen testen, die Primärwicklung soll zwischen den Kabelanschlüssen 2,3 bis 3,5 Ohm haben, die Sekundärwicklung zwischen den Zündkabeln 12 bis 18 kiloOhm. Aber Kawa schreibt selbst, daß korrekte Werte nur bedeuten, daß die Zündspule vielleicht OK ist.

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