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ZZR 1200 Aufbocken - Hauptständer zu lang?
27.07.2026, 16:30
Beitrag #1
ZZR 1200 Aufbocken - Hauptständer zu lang?
Moin aus Schleswig-Holstein,

nachdem ich gestern meine erste Probefahrt mit der ZZR 1200 noch im Regen machen musste, konnte ich heute bei 21 Grad und Sonnenschein der alten Dame endlich mal ordentlich ins Genick treten.

Ihr kennt das natürlich alle, aber nach zweieinhalb Jahren Motorrad-Abstinenz war das schon wieder ein Erlebnis. Die A1 und die A20 liegen direkt vor meiner Tür und haben auf langen Abschnitten keine Geschwindigkeitsbegrenzung. Also vollgetankt und los.

Das Moped macht genau das, was es soll. Freude pur!

Die laut Tacho 300 km/h waren erstaunlich schnell erreicht. Da hätte ich mir glatt noch einen siebten Gang gewünscht.

Nun aber zu meiner eigentlichen Frage:

Ich habe schon so einige Motorräder auf den Hauptständer gestellt, aber bei der ZZR ist das eher Gewichtheben als Aufbocken. Kann es sein, dass die Tieferlegung des hinteren Fahrwerks vom Vorbesitzer das Aufbocken deutlich erschwert?

Hat jemand damit Erfahrungen gemacht?

Mic

"Beim beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen." (Walter Röhrl)
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27.07.2026, 21:40
Beitrag #2
RE: ZZR 1200 Aufbocken - Hauptständer zu lang?
.
Auf jeden Fall, wenn der Hauptständer nach der Tieferlegung nicht gekürzt wurde. Den Seitenständer scheint er ja gemacht zu haben, sonst steht das Moped zu steil - fast senkrecht (von einer 3 cm-Tieferlegung bei mir damals ausgehend).
.

.
Gruß, R_WIN
.
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28.07.2026, 22:08
Beitrag #3
RE: ZZR 1200 Aufbocken - Hauptständer zu lang?
Auf jeden Fall, wenn der Hauptständer nach der Tieferlegung nicht gekürzt wurde.

Aha, beide Ständer sehen Original aus. Aber ggf hat er den Seitenständer einfach getauscht und den Hauptständer so gelassen.

Macht es denn einen großen Unterschied in der Straßenlage ob das Moped hinten 3cm höher ist oder nicht? Er hatte die Tieferlegung wegen seiner Körpergröße gemacht. Mir ist es Wurscht ob die drei cm höher wäre.

Also Hauptständer kürzen, oder wieder höher legen und Seitenständer tauschen, ist dann die Frage?

"Beim beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen." (Walter Röhrl)
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28.07.2026, 23:48
Beitrag #4
RE: ZZR 1200 Aufbocken - Hauptständer zu lang?
(28.07.2026 22:08)Mic schrieb: Links sind für Gäste , nicht aktivierte Accounts sowie Nullposter unsichtbar. Bitte registriere Dich erst als Mitglied im Forum, aktiviere Deinen Account oder schreibe Deinen ersten Beitrag. Klick hier zum registrieren, oder hier um den den Aktivierungscode erneut zu erhalten....
Macht es denn einen großen Unterschied in der Straßenlage ob das Moped hinten 3cm höher ist oder nicht? ...
.
Der Lenkkopfwinkel und der Nachlauf ändern sich geringfügig dadurch, dass die Gabel minimal mehr nach hinten geneigt ist durch ein tieferes Heck. Das kann zu einer etwas mehr geradeausläufigen Fahrwerksgeometrie führen gegenüber einer vorher eher neutraleren.
Wenn die Tieferlegung richtig gemacht wird (was eher Wenige machen) werden zur Wiederherstellung der ursprünglichen Geometrie entweder die Gabelholme etwas weiter in der Gabelbrücke durchgeschoben oder kürzere Gabelfedern verbaut.
Ich vermute einfach mal ins Blaue, dass du eine "nur hinten"-Tieferlegung hast, was die Maschine minimal geradeausläufiger machen würde ggü. der Originalkonfiguration. Ob der Unterschied für dich groß wäre ist aus Geschmacksgründen nicht so einfach zu beantworten - ich finde: eher nicht.
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(28.07.2026 22:08)Mic schrieb: Links sind für Gäste , nicht aktivierte Accounts sowie Nullposter unsichtbar. Bitte registriere Dich erst als Mitglied im Forum, aktiviere Deinen Account oder schreibe Deinen ersten Beitrag. Klick hier zum registrieren, oder hier um den den Aktivierungscode erneut zu erhalten.... Also Hauptständer kürzen, oder wieder höher legen und Seitenständer tauschen, ist dann die Frage?
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Ja, genau so.
Üblicherweise heben Höher- / Tieferleger die Originalteile auf. Wenn du rückbauen willst wäre meine Idee, den Vorbesitzer mal zu fragen, ob er sich erinnern kann, wo er die Teile hingelegt hat.
Hauptständer kürzen war bei mir echt ein Akt - hat erst im zweiten Anlauf mit der richtigen Länge geklappt.
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Gruß, R_WIN
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29.07.2026, 16:59
Beitrag #5
RE: ZZR 1200 Aufbocken - Hauptständer zu lang?
(28.07.2026 23:48)R_WIN schrieb: Links sind für Gäste , nicht aktivierte Accounts sowie Nullposter unsichtbar. Bitte registriere Dich erst als Mitglied im Forum, aktiviere Deinen Account oder schreibe Deinen ersten Beitrag. Klick hier zum registrieren, oder hier um den den Aktivierungscode erneut zu erhalten.
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Macht es denn einen großen Unterschied in der Straßenlage ob das Moped hinten 3cm höher ist oder nicht? ...
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Der Lenkkopfwinkel und der Nachlauf ändern sich geringfügig dadurch, dass die Gabel minimal mehr nach hinten geneigt ist durch ein tieferes Heck. Das kann zu einer etwas mehr geradeausläufigen Fahrwerksgeometrie führen gegenüber einer vorher eher neutraleren.
Wenn die Tieferlegung richtig gemacht wird (was eher Wenige machen) werden zur Wiederherstellung der ursprünglichen Geometrie entweder die Gabelholme etwas weiter in der Gabelbrücke durchgeschoben oder kürzere Gabelfedern verbaut.
Ich vermute einfach mal ins Blaue, dass du eine "nur hinten"-Tieferlegung hast, was die Maschine minimal geradeausläufiger machen würde ggü. der Originalkonfiguration. Ob der Unterschied für dich groß wäre ist aus Geschmacksgründen nicht so einfach zu beantworten - ich finde: eher nicht.
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Ja, genau so.
Üblicherweise heben Höher- / Tieferleger die Originalteile auf. Wenn du rückbauen willst wäre meine Idee, den Vorbesitzer mal zu fragen, ob er sich erinnern kann, wo er die Teile hingelegt hat.
Hauptständer kürzen war bei mir echt ein Akt - hat erst im zweiten Anlauf mit der richtigen Länge geklappt.
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29.07.2026, 17:11
Beitrag #6
RE: ZZR 1200 Aufbocken - Hauptständer zu lang?
(29.07.2026 16:59)Mic schrieb: Links sind für Gäste , nicht aktivierte Accounts sowie Nullposter unsichtbar. Bitte registriere Dich erst als Mitglied im Forum, aktiviere Deinen Account oder schreibe Deinen ersten Beitrag. Klick hier zum registrieren, oder hier um den den Aktivierungscode erneut zu erhalten.
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Macht es denn einen großen Unterschied in der Straßenlage ob das Moped hinten 3cm höher ist oder nicht? ...
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Der Lenkkopfwinkel und der Nachlauf ändern sich geringfügig dadurch, dass die Gabel minimal mehr nach hinten geneigt ist durch ein tieferes Heck. Das kann zu einer etwas mehr geradeausläufigen Fahrwerksgeometrie führen gegenüber einer vorher eher neutraleren.
Wenn die Tieferlegung richtig gemacht wird (was eher Wenige machen) werden zur Wiederherstellung der ursprünglichen Geometrie entweder die Gabelholme etwas weiter in der Gabelbrücke durchgeschoben oder kürzere Gabelfedern verbaut.
Ich vermute einfach mal ins Blaue, dass du eine "nur hinten"-Tieferlegung hast, was die Maschine minimal geradeausläufiger machen würde ggü. der Originalkonfiguration. Ob der Unterschied für dich groß wäre ist aus Geschmacksgründen nicht so einfach zu beantworten - ich finde: eher nicht.
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(28.07.2026 22:08)Mic schrieb: Links sind für Gäste , nicht aktivierte Accounts sowie Nullposter unsichtbar. Bitte registriere Dich erst als Mitglied im Forum, aktiviere Deinen Account oder schreibe Deinen ersten Beitrag. Klick hier zum registrieren, oder hier um den den Aktivierungscode erneut zu erhalten.... Also Hauptständer kürzen, oder wieder höher legen und Seitenständer tauschen, ist dann die Frage?
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Ja, genau so.
Üblicherweise heben Höher- / Tieferleger die Originalteile auf. Wenn du rückbauen willst wäre meine Idee, den Vorbesitzer mal zu fragen, ob er sich erinnern kann, wo er die Teile hingelegt hat.
Hauptständer kürzen war bei mir echt ein Akt - hat erst im zweiten Anlauf mit der richtigen Länge geklappt.
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Vielen Dank für die ausfürliche Antwort!
Mit dem Vorbesitzer habe ich gerade telefoniert. Er hat die Maschine 2005 gekauft und gleich tieferlegen lassen. Die Original Streben hatte ich mitbekommen. Er kann sich aber an die Umbau-Details nicht mehr erinnern. Bei Ihm stand das Moped seit 2005 auf`m Seitenständer. Ich habe sie heute hinten wieder hochgesetzt. Der Unterschied an den beiden Streben ist ca 0,8 - 1,0 cm. Die höhe am Moped habe ich nicht gemessen. Kann aber nicht so viel gewesen sein. Der Seitenständer passt noch immer. Sie steht eben etwas geneigter als vorher. An der Gabel kann ich keine Tieferlegung erkennen. Die Gabelrohre schliessen bündig mit der Brücken-Oberkante ab.

Aber, und das war das wichtige... ich kann sie jetzt normal aufbocken!
Morgen früh auf`m Weg zur Arbeit, werde ich mal antesten ob sich etwas am Geradeauslauf verändert hat.

Mic

"Beim beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen." (Walter Röhrl)
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30.07.2026, 00:49
Beitrag #7
RE: ZZR 1200 Aufbocken - Hauptständer zu lang?
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Der Strebenlängenunterschied für 2,5 bis 3 cm Sitzhöhenunterschied liegt oft im 1 cm-Bereich - das reicht, um über die geänderten Hebel den gewünschten Effekt zu bekommen.

"Mehr geradeausläufig" meint den Moment, wenn man in eine Kurve einlenkt.
Mal fällt das Moped bei leichter Gleichgewichtsverlagerung von allein in den Kurs (neutrales Verhalten) und mal braucht man einen ganz leichten Lenkerdruck zur Unterstützung oder muss mit einem deutlicheren Impuls beginnen (vereinfacht ausgedrückt). Letzteres meinte ich mit "mehr geradeausläufig".
Im Geradeauslauf selbst solltest du aufgrund des tollen Fahrwerks keinen Unterschied feststellen.

Bin gespannt, ob und wie du den Unterschied erlebst und was dir mehr zusagt.
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Gruß, R_WIN
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31.07.2026, 16:46
Beitrag #8
RE: ZZR 1200 Aufbocken - Hauptständer zu lang?
Moin R_WIN,

erst einmal vielen Dank für deine ausführliche Antwort und die Mühe, die du dir damit gemacht hast. Genau solche Beiträge helfen weiter, auch wenn ich bei meiner ZZR bislang zu einem etwas anderen Ergebnis komme.

Ich bin das Moped inzwischen auf unterschiedlichen Straßen gefahren, von engen Autobahnauf- und -abfahrten bis hin zu längeren, schnellen Kurven. Einen bewussten oder kräftigen Lenkimpuls braucht sie dabei weiterhin nicht. Eine leichte Gewichtsverlagerung reicht völlig aus, um das Schiff sauber in die Kurve zu bringen. Natürlich wirken beim Motorradfahren immer Kräfte am Lenker, aber ich muss die ZZR nicht in die Kurve drücken oder zwingen.

Auch nach der Höherlegung kann ich beim Fahrverhalten keine spürbare Veränderung feststellen. Sie fährt weder nervöser noch kippeliger und verlangt auch nicht plötzlich mehr Lenkarbeit. Vielleicht bin ich dafür nicht feinfühlig genug, vielleicht passt die jetzige Geometrie aber auch einfach gut zu meinem Moped, meinem Gewicht und meiner Sitzposition.

Was sich definitiv verändert hat, ist das Aufbocken. Das geht jetzt wesentlich leichter und bestätigt für mich, dass die Tieferlegung dafür verantwortlich war, dass der Hauptständer vorher gefühlt einen halben Meter zu lang war. Allein deshalb hat sich die Änderung schon gelohnt.

Und bevor die Frage aufkommt: Auch bei höherem Tempo läuft die alte Dame weiterhin völlig unauffällig und stabil. Laut Tacho 300 km/h macht sie nach wie vor ohne Mucken, Pendeln oder sonstige Faxen. Danach hätte ich eher gern noch einen siebten Gang als ein anderes Fahrwerk. 😄

Ich will deine technischen Erklärungen damit überhaupt nicht infrage stellen. Die Zusammenhänge sind nachvollziehbar und sicherlich auch grundsätzlich richtig. Ich kann nur beschreiben, wie sich meine ZZR für mich tatsächlich fährt – und da merke ich bislang außer dem deutlich leichteren Aufbocken keinen Nachteil.

Gruß
Mic

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 Folgende User haben sich bei Dir bedankt: helm_tiefblauR_WIN
01.08.2026, 04:12
Beitrag #9
RE: ZZR 1200 Aufbocken - Hauptständer zu lang?
.
Danke dir für deine ausführliche Fahrbeschreibung.

Freut mich, dass dir der Rückbau den gewünschten, nachteillosen Gewinn brachte.
Da bleibt mir nur noch, dir weiterhin viel Spaß mit der Lady zu wünschen.
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Gruß, R_WIN
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01.08.2026, 08:01
Beitrag #10
RE: ZZR 1200 Aufbocken - Hauptständer zu lang?
(31.07.2026 16:46)Mic schrieb: Links sind für Gäste , nicht aktivierte Accounts sowie Nullposter unsichtbar. Bitte registriere Dich erst als Mitglied im Forum, aktiviere Deinen Account oder schreibe Deinen ersten Beitrag. Klick hier zum registrieren, oder hier um den den Aktivierungscode erneut zu erhalten.Moin R_WIN,

erst einmal vielen Dank für deine ausführliche Antwort und die Mühe, die du dir damit gemacht hast. Genau solche Beiträge helfen weiter, auch wenn ich bei meiner ZZR bislang zu einem etwas anderen Ergebnis komme.

Ich bin das Moped inzwischen auf unterschiedlichen Straßen gefahren, von engen Autobahnauf- und -abfahrten bis hin zu längeren, schnellen Kurven. Einen bewussten oder kräftigen Lenkimpuls braucht sie dabei weiterhin nicht. Eine leichte Gewichtsverlagerung reicht völlig aus, um das Schiff sauber in die Kurve zu bringen. Natürlich wirken beim Motorradfahren immer Kräfte am Lenker, aber ich muss die ZZR nicht in die Kurve drücken oder zwingen.

Auch nach der Höherlegung kann ich beim Fahrverhalten keine spürbare Veränderung feststellen. Sie fährt weder nervöser noch kippeliger und verlangt auch nicht plötzlich mehr Lenkarbeit. Vielleicht bin ich dafür nicht feinfühlig genug, vielleicht passt die jetzige Geometrie aber auch einfach gut zu meinem Moped, meinem Gewicht und meiner Sitzposition.

Was sich definitiv verändert hat, ist das Aufbocken. Das geht jetzt wesentlich leichter und bestätigt für mich, dass die Tieferlegung dafür verantwortlich war, dass der Hauptständer vorher gefühlt einen halben Meter zu lang war. Allein deshalb hat sich die Änderung schon gelohnt.

Und bevor die Frage aufkommt: Auch bei höherem Tempo läuft die alte Dame weiterhin völlig unauffällig und stabil. Laut Tacho 300 km/h macht sie nach wie vor ohne Mucken, Pendeln oder sonstige Faxen. Danach hätte ich eher gern noch einen siebten Gang als ein anderes Fahrwerk. 😄

Ich will deine technischen Erklärungen damit überhaupt nicht infrage stellen. Die Zusammenhänge sind nachvollziehbar und sicherlich auch grundsätzlich richtig. Ich kann nur beschreiben, wie sich meine ZZR für mich tatsächlich fährt – und da merke ich bislang außer dem deutlich leichteren Aufbocken keinen Nachteil.

Gruß
Mic

Hi Mic,
mit der Erfahrung der Heckhöherlegung bin ich genau bei deinen Erfahrungen. Hatte ich auch dieses Jahr gemacht, siehe mein Beitrag dazu.
Tut was sie soll nur in meinem Fall etwas besser für meine Bedürfnisse.

Grüße aus dem Süden
Tripplerocker hallo

"Ein Motorrad ist erst dann wirklich gelungen, wenn es in der Garage steht und sein Besitzer mit einer Flasche Bier in der Hand darum herumschleicht und dabei das ganz große Grinsen ins Gesicht gezaubert bekommt"

Frei nach -Willie G. Davidson-
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01.08.2026, 20:16
Beitrag #11
RE: ZZR 1200 Aufbocken - Hauptständer zu lang?
Hallo Mic,
herzlichen Glückwunsch zur Lösung. Hatte die ZZR1200 auch mehrere Jahre. Hatte bei mir den Spitznamen "Fette Henne". Erstklassiges Bike. Stärkstes serienproduziertes Vergasermotorrad. Superwindschutz und fährt wie auf Schienen auf der Autobahn. Mir war sie etwas zu schwer. Wollte etwas leichteres mit mindestens gleicher Leistung. Wechselte zu KTM RC8R v. 2009. Die ist ab 180 aber deutlich schwächer als die ZZR1200. Jetzt habe ich zur ZX10R v. 2006 gewechselt und bin sehr zufrieden.
Gute Fahrt u. LG Walter
P. S. : Vorbesitzer muss recht klein gewesen sein. Die ZZR1200 ist ja schon so eher niedrig.

wcjos, registriertes Mitglied von Forum der ZX-ZZR-GTR-IG seit 8.9.21.
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11.08.2026, 09:35
Beitrag #12
RE: ZZR 1200 Aufbocken - Hauptständer zu lang?
Moin Walter,

ja das kann ich so bestätigen. Die alte Dame läuft auch bei höchster Geschwindigkeit, erstklassig. Und ja, der Vorbesitzer ist relativ kurz ca 170cm schätze ich. Ich habe mit der Originalhöhe keine Probleme, bin aber auch nicht verwöhnt. Dafür sorgen die Z1/Z1000 und die XT500 Oldtimer. Die ZX10R habe ich auch auf der Rennstrecke gefahren, ist aber schon über 10 Jahre her. Das war übrigens die einzige Maschine vor der ich immer Angst hatte... die hatte auf der Rolle 186PS am Rad. Mit der 750er GSX-R habe ich auch nach vielen versuchen immer bessere Rundenzeiten gedreht. nix weiss

LG Mic

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